Es war eine harte Woche mit einem doppelten Feiertag: 1. Mai UND der FC Bayern mit 3:0 gegen Barcelona im Endspiel. Hart auch in dieser Woche: Die Galionsfigur des FC Bayern ist heftig in die Schusslinie geraten. Es sickerten Einzelheiten der Steueraffäre an die Öffentlichkeit. Die Bild spricht gar von einem Zocker, der Bundespräsident bezeichnet ihn indirekt als asozial.

Böse auch die Satire-Attacke des Stern: „In der Zeile verrutscht. Die Mega-Überweisung, wahrscheinlich in Eile ausgefüllt, auf dem Weg in die Allianz-Arena, die McCurrywurst auf dem Schoß, der Fanschal kratzt „den Hals schon ganz rot, da kann man schon mal schludrig werden. Schwupps, geht die ganze Penunse ab in die Schweiz“. Geballte Ladung an Satire-Spitzen unter dem Titel „Wohin geht’s, oh Bratwurst aus Bayern?

Hoeneß selbst versuchte einen Befreiungsschlag via DIE ZEIT: „Da begann die Hölle für mich“

Am Ende des Feiertages tauchen dann die ersten Meldungen auf, wonach Uli Hoeneß nicht mehr ausschließt, zurückzutreten.

Die Sponsoren sind im Interessenkonflikt: Sie müssen als Mitglieder des Aufsichtsrates der FC Bayern AG sowohl die Interessen ihrer Arbeitgeber als auch die des FC Bayern vertreten…

Und wieder verliert die Nation ein Original. Ist er noch eines…?

Betrachtet man das Thema „Uli Hoeneß“ durch die Kommunikationsbrille, so könnte ein guter Krisen PR Profi durchaus eine Wende einleiten, die Reputation könnte sicherlich wieder hergestellt werden.

In diesem Fall geht es jedoch nicht um Echtzeitkommunikation, sondern um eine Straftat…

Wir werden im Monat Mai das Thema „Reputation und Social Recruitment“ unter die Lupe nehmen und in diversen Management Events diskutieren. Uli Hoeneß, Horst Tappert, Bettina Wulff, Stolperfalle Facebook, Xing, Jobbörsen und viele weitere Themen werden fokussiert und diskutiert und natürlich gehen wir dem Thema mit einer Umfrage und einer Social Media Analyse auf den Grund.

m!nd store marketing wünscht ein schönes Wochenende