Google kommt immer mal wieder ins Gerede. Sei es in Zusammenhang mit Bettina Wulff (es gibt dezentere Möglichkeiten, ein Buch zu pushen) oder in Zusammenhang mit dem Leistungsschutzrecht oder aber mit dem Projekt Glass. „Google Glass ist „cool, aber verwirrend„, tituliert die Zeit und fügt hinzu: Neues macht Angst.

Neues? Moravec et al. waren im Jahre 1988 gedanklich bereits wesentlich weiter als Google Glass es heute zart andeutet. Zugegeben, Transhumanismus ist ein diffiziles Gebiet, aber wer könnte dieses Thema besser aufgreifen als Google?

Auch wenn der von Moravec aufgrund der Gehlen´schen organischen Unzulänglichkeit skizzierte Transfer des menschlichen Wesens aus ethischen Gründen bis heute nicht zu Ende gedacht wird, eine Netzhautprojektion statt einer „ordinären“ Brille sollte schon diskutiert werden…

Wer den Weg der unmenschlichen Intelligenz, über künstliche Intelligenz, Virtuellle Realität, Augmented Reality oder künstliches Leben durchschreiten will, „kämpft“ sich entweder durch das erste Kapitel des Buches „Der unautonome Angstgartenzwerg im WIRRklichkeitsRAUM oder: Warum TOP Manager ihr Social Media Know-How von 14jährigen Töchtern beziehen, die Religiosität der Marke immer bedeutungsvoller wird und Marketing ohne charismatischen Vollkörpereinsatz im Zeitalter dekontextuierter Ich-Sender nicht mehr funktioniert“ oder kommt heute nach Nürnberg in eine unmenschlich geniale Umgebung und folgt dem stark vereinfachten Vortrag „Robinson Krösus Flucht aus Erlenstegen oder: Warum die Marke unbedingt Teil der Lebens-Fernbedienung werden muss, sich die Kommunikation verändert und der Bundestrafficminister Ramsauer Jopi Gottschalk bald nur noch im Klapprechner sehen kann“

Anmeldung über die Seite des Bayerischen Kommunikationsfachverbandes…