Es scheint nur noch wenige Menschen zu geben, für die der 20. Juli 1944 eine zentrale Bedeutung hat. Wenn man in einem Marketing Blog über ein Attentat schreibt, und auch noch eines, das mit einer Bombe verübt wurde, läuft man zunächst einmal Gefahr, dass man Besuch aus dem All, nämlich dem amerikanischen All (= #prism) bekommt. Das steigert zwar kurzzeitig die Besucherzahlen, ist aber weder politisch noch sexuell hilfreich.

Für die Besucher, die nicht zu einem Geheimdienst gehören, führen wir das Attentat vom 20. Juli 1944 gedanklich fort und stellen die Frage, was passiert wäre, wenn es geglückt wäre aus Sicht einer Guerilla Marketing Agentur.

Ziel des Attentates vom 20. Juli 1944 war es, Hitler zu stürzen und den Krieg zu beenden. Aufgrund des gescheiterten Attentates konnte das Hitler-Regime noch weiter regieren und die Alliierten mussten das Land militärisch bezwingen. Was folgte war die Eroberung des Landes durch Lucky Strike und Coca Cola (letzteres wurde als Langzeitdroge von der psychologischen Kriegsführung importiert, die die Wehrkraft durch eine Überdosis Zucker zersetzen sollte und es aus heutiger Sicht auch schaffte).

Mit dem der Gesundheitsschädigung durch chemische Waffen wie Coca Cola (wie verzichten auf eine Vertiefung des Themas im Sinne der Genfer Konvention), ging auch eine gezielte Vernichtung der deutschen Sprache einher (wir hatten bereits zu einem früheren Zeitpunkt auf das Phänomen hingewiesen: Extreme Lounging).

Wir halten fest: Aus Marketingsicht ist es eine Katastrophe, dass der Anschlag vom 20. Juli missglückte, der säkularisierte Heilsweg amerikanischer Marken nahm ungebremst seinen Lauf. Aus menschlicher Sicht ist es Drama, viele mutige Menschen opferten ihr Leben für einen geisteskranken Tyrannen.

Was aus heutiger Sicht bleibt, ist das Erbe dieser mutigen Männer hochzuhalten, den 20. Juli 1944 immer in Erinnerung zu halten und zu hoffen, dass es in jeder Epoche der Geschichte viele Menschen mit Zivilcourage geben wird.