Jeden Tag wird eine andere Sau durch das digitale Dorf getrieben. Seit kurzem galoppieren Pferde…

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Das Pferdefleisch, so kann festgehalten werden, war gut für amazon, es hat ordentlich abgelenkt vom eigenen Shitstorm, in den man aufgrund einer ARD Reportage geraten war.

amazon shitstormDer Shitstorm, so stellt Hutter fest, hatte nur geringe Auswirkungen auf die Fan Base von amazon. Psychologisch jedoch ist ein Rückgang der Fans natürlich eine unschöne Sache (auch wenn es sich hierbei um gerade mal 1.700 Fans handelt).

Da aber der deutsche Lebensmittel Einzelhandel anscheinend mehr Pferdefleisch verkauft als beispielsweise Pfefferminz Sirup, MUSS man ja wohl zu amazon gehen. Und mal ganz ehrlich: Wessen Supermarkt um die Ecke hat etwa einen Monkey 47 und das passende Tonic Water?

Und damit wären wir beim eigentlichen Problem und das hat nichts mit Pferdefleisch oder amazon zu tun, sondern mit unserem Verbraucherverhalten: Wer zu faul zum kochen ist, muss nehmen was er bekommt (dass es nun auch die Hartz-IV-Lasagne vom Schubeck getroffen hat, tut uns natürlich sehr leid) und wer als Markenfetischist auf dem Gin aus dem Schwarzwald besteht, darf nicht über amazon die Nase rümpfen…

Wobei: Wir empfehlen dringend, rechtzeitig in den Schwarzwald zu fahren und sich so mit dem göttlichen Stoff eindecken, dass man über alle Krisen und Krankheitsfälle hinweg kommt…